Interview: Elias Hanna Saliba über das „Salibaba“

Den Gastronomen Elias Hanna Saliba kennt man in Hamburg.  Seine Verbundenheit zu Syrien ist groß. So groß, dass er an der Elbe eine Imbisskette aufzieht, in der er syrische Geflüchtete ausbildet. Und ihnen einen Neuanfang ermöglicht. Für die Szene Hamburg habe ich mit Elias Hanna Saliba über das „Salibaba“ gesprochenDie Stimmung ist gedämpft an dem Morgen, an dem wir den Gastronomen Elias Hanna Saliba zum Interview im „Salibaba“ im Eppendorfer Weg 91 treffen. Die Bilder vom Terroranschlag in Barcelona stecken uns allen in den Knochen, kleben wie Kaugummie an uns. Dennoch, Elias Hanna Saliba nimmt sich die Zeit für dieses Gespräch. Er spricht mit freundlicher, ruhiger Stimme, lächelt leise, der perfekte Gastgeber. Er berichtet von dem Schmerz, den er im Gedanken an seine Heimat fühlt. Von der Idee, syrischen Landsleuten die Möglichkeit zu geben, in Hamburg neu anzufangen. Indem er ihnen zeigt, wie man eine Gastronomie in Hamburg aufbaut. Im Imbiss „Salibaba“ bildet er Geflüchtete aus Syrien aus. Seine Schule ist keine leichte. Wer bei ihm lernt, der muss abliefern. Saliba hat seine Jungs im Griff. Verständnisvoll, aber mit nachsichtiger Strenge.

Das „Salibaba“ ist der Beweis, dass gute Ideen, Engagement und Visionen Viertel verändern können. Der Imbiss ist angekommen im Quartier. Und inzwischen gibt es sogar einen zweiten Imbiss, am Mehr Theater! am Großmarkt. Mein Tipp: Probieren Sie die Falafel. Die ist schlicht WOW!

Der Text ist im September 2017 in der Szene Hamburg, Rubrik Hamburger des Monats, erschienen.

Interview mit Elias Hanna Saliba Interview mit Elias Hanna Saliba

 

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